Manhartshofen
(von Barbara Regul & Ursula Rosche)

Etwa 1km westlich von Thankirchen stoßen wir auf die Ortschaft Manhartshofen. Als 1803 nach der Säkularisation das Herz der Bavaria Sancta zu schlagen aufhörte, streiften die Bauern auf der Leitn schnell die geistliche Herrschaft des Klosters Dietramszell ab. Die Leiterer schlossen sich zu einer eigenen Gemeinde zusammen, benannt nach dem Ort Manhartshofen. Dieser Name erscheint in einer Urkunde 1045 als Meginhatshove, was bedeutet: der „Hof des Meginhart“. In der Gemeinde Manhartshofen schlossen sich die Streusiedlungen Thankirchen, Manhartshofen, Stockach, Punding, Rampertshofen, Grabenmühle, Einöd und Peretshofen zusammen. Die Manhartshofener können heute stolz sein auf die prächtigen gut erhaltenen Höfe aus dem 17. Jahrhundert. Bei Renovierungsarbeiten wurden Beim Weber, dem ersten Hof links, ein Geldschatz aus dem Jahr 1796 gefunden.

19 WeberHof-s 20 Bauernhaus-s
Weber- Anwesen                       (Fotos: Barbara Regul) Bauernanwesen Beim Lederer
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