Lochen
(von Barbara Regul)
 

Die Siedlungsgeschichte von Lochen ist bis 1034 zurück zu verfolgen in den Tradtionen des Klosters Tegernsee, das die Kultur und die Wirtschaft in der Gegend 1000 Jahre segensreich geprägt hat. Der Name Lochen leitet sich ab von „Lohe", das bedeutet Lichter Wald. Die spätgotische Kirche steht auf der Spitze eines recht steil abfallenden Hügels und überragt die Ortschaft. Das Patrozinium gilt der Hl. Magdalena, die in einer liebreizenden Statue aus dem 15. Jhd. zu sehen ist. Das Dorf ist geprägt von gepflegten Haus und Hofstellen, einer Gastwirtschaft und einem Dorfweiher. Eine Pestsäule am Straßenrand in Richtung Baiernrain erinnert an den schwarzen Tod, der auch hier gewütet hat.

Lochen ist umgeben von drei kleineren Ortschaften, die aus wenigen Anwesen bestehen. Am Ortsende von Lochen führt eine Teerstraße nach Dietenhausen, das weltabgeschieden in einer romantischen Waldlichtung liegt.

Von dort erreichen wir Thalham, das am Fuße eines Tales liegt, wie der Name beschreibt.

Ansicht von Lochen Dorfweiher in Lochen
Ansicht von Lochen
(Foto: Peter & Melitta Korff)
Dorfweiher in Lochen
(Foto: Barbara & Norbert Regul)
 Hofstelle in Lochen 
Hofstelle in Lochen                                                               (Foto: Peter & Melitta Korff)

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